Zahlen und Daten limbisch kommunizieren

Wenn es um Zahlen und Daten geht, dann findet man heute in Verkaufspräsentationen in 9 von 10 Fällen mindestens 50% unrelavante Daten. Warum? In der Verkaufspraxis verwechseln viele Kundenbetreuer und Key Account Manager die reine Dokumentation mit der echten Präsentation.

Wenn es mein Ziel ist, dass die gezeigten Daten meine Kernbotschaft unterstützen und eine unmittelbare Reaktion bei meinem Gegenüber auslösen soll (action points), dann ist der effektive Weg die limbische Kommunikation, weil diese den Anspruch erhebt, Handlung auszulösen.

Wenn wir Daten zeigen, geht es primär nicht um die Zahlen selbst, sondern um deren Bedeutung und vor allem um deren emotionale Wirkung. Wir müssen sehr genau darauf achten, dass die gezeigten Daten keine „Durchläufer“ werden, sondern die Zuhörer bewegen und zum Handeln inspirieren bzw. auffordern. Die Daten müssen daher eine klare Botschaft transportieren. Powerpointfolien sind generell kein gutes Medium, um sehr komplexe Daten zu zeigen.

Wichtig ist, dass Zahlen und Daten in ein visuelles Design eingebettet werden. Klassische Tabellen oder Excel-Grafiken sind in einem Verkaufskontext meist nicht geeignet, um auf Kundenseite gewünschte Assoziationen und emotionale Relevanz auszulösen.

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