Keiner liest mehr Prozessdokumentationen

„Wir produzieren zwar viele Ordner und Papier, aber es passiert nichts“, solche Sätze sind aus vielen Betrieben oft zu hören, wenn es um das Thema Qualitätsmanagement oder Prozessdokumentation geht.

Ein kritischer Blick hinter die Kulissen zeigt: Innerbetrieblich beauftragte Personen wie Sicherheitsfachkräfte, Abfallbeauftragte oder Verantwortliche für Managementsysteme kommunizieren nicht gehirngerecht. Die Konsequenzen sind vielfältig, sie reichen vom Scheitern von Veränderungsvorschläge bis zu großen Schäden wie lange Produktionsausfälle bis zu schweren Arbeitsunfällen.

Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung zeigen uns, dass Motivationsprozesse im menschlichen Gehirn anders ablaufen, als wir bisher gedacht haben. Die Neurokommunikation zeigt uns dabei, neue Wege auf, wie wir mit gehirngerechten Unterlagen in Unternehmen Motivation für Veränderungsprozesse oder Bewusstsein für Arbeitssicherheit fördern.

Eine „limbische“ Prozessdokumentation oder Arbeitsanleitung reduziert in einem ersten Schritt unrelevante, nicht verständliche Texte und ergänzt visuell aussagekräftige Bilder, die bereits ohne zugehörigen Text schnell und klar gewünschte Assoziationen fördern. Bilder und Texte sind synchron und verstärken sich gegenseitig. Wichtig sind auch Übersichten und konkrete Hinweise, warum es wichtig ist, den dargestellten Prozess genau zu beachten.

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