Arbeitsanweisungen & Co.

WAS WIRKT WIRKLICH?

Arbeitsanweisungen, Bedienungsanleitungen oder Unterweisungen sind das tägliche Brot von Personen, die in Unternehmen, die Bereiche „Safety and Security“ abdecken. Unternehmen aus der Stahlindustrie haben dabei sogar mehrere hundert solcher Dokumente, die sie regelmäßig den Arbeitsnehmern vermitteln und zudem auch aktuell halten müssen.

Man versucht dabei meist einen Standard, in Form einer Vorlage durchgängig zu verwenden. Doch, was ist, wenn dieser Standard nicht „gehirngerecht“ ist und Menschen aufgrund seiner Gestaltung nicht erreicht? Was ist, wenn diese Dokumente primär zur rechtlichen Absicherung dienen und nicht um den Arbeitsplatz von Mitarbeitern sicherer zu machen? Diese Fragestellungen sind heute ein großes Spannungsfeld, das oft zu großer internen Unzufriedenheit führt.

Arbeitsanweisungen benötigen heute einen gänzlich anderen Aufbau im Vergleich vor 20 Jahren. Warum? Wir haben es heute mit kürzeren Aufmerksamkeitsfenstern der Menschen zu tun, da sie sich heute nicht mehr so lange am Stück konzentrieren können. Zudem wurde die umfangreiche visuelle, natürliche Verarbeitung des menschlichen Gehirns lange vernachlässigt. Man glaubt heute häufig immer noch, dass lange, detaillierte Beschreibungen in Textform ohne visuelle Unterstützung große Wirkung für Verständnis und Bewusstseinsschaffung haben. Doch die moderne Hirnforschung zeigt ein völlig anderes Bild.

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